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Uhren

Schon seit vielen Jahren als Familienunternehmen, bieten wir Ihnen die beste Auswahl an Uhren von ausgezeichneten Herstellern an. Wählen Sie aus Damenuhren, Herrenuhren oder Kinderuhren Ihren Favoriten und schauen Sie sich das gewünscht Modell vor Ort in Wolfsburg an. Gerne beraten wir Sie beim Kauf Ihrer Uhr und stehen Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

"Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bißchen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit."
— Michael Ende

Informationen zu mechanischen Uhren

Welche Arten der Dichtigkeitsprüfung hat ein Uhrmacher?

Trockentest (nahezu risikofrei)

Am Gehäuse der Uhr wird ein Sensor befestigt. Die Uhr wird in eine Druckkammer gelegt, in der ein Überdruck erzeugt wird. Der Sensor misst das Volumen am Uhrgehäuse. Ist die Dichtigkeit der Uhr gegeben, entsteht in der Uhr ein Unterdruck. Dieses ist durch eine minimale Verformung des Glases und des Bodens der Uhr messbar.

Nasstest (hohes Risiko)

In einer halb mit Wasser befüllten Kammer wird ein Überdruck erzeugt. Aus der luftgefüllten Hälfte der Kammer wird die Uhr in das Wasser eingetaucht. Parallel wird der Druck langsam verringert. Handelt es sich um eine undichte Uhr, wird durch den Überdruck in der Uhr, Luft durch diese undichte Stelle gepresst. Es steigen Blasen im Wasser auf.

Kondensationstest (sehr hohes Risiko)

Die Uhr wird auf einer Wärmeplatte ca. 10 bis 20 Minuten erhitzt auf 40 bis 45 Grad. Anschließend wird ein Wassertropfen auf die Uhr, zwischen Krone und Gehäuse, aufgelegt. Nach 1 Minute wird der Wassertropfen abgewischt und die Uhr unverzüglich auf Zimmertemperatur abgekühlt. Sollte das Glas der Uhr beschlagen, ist die Uhr durchlässig.

Der Unterschied zwischen „water proof“ und „water resistent“

Beide Bezeichnungen haben die gleiche Bedeutung. Sie sagen aus, dass eine Uhr wasserdicht ist. „Water resistent“ ist lediglich eine neue Bezeichnung.

Welche Arten von Uhrengläsern gibt es?

Es gibt 3 Gruppen von Gläsern für Armbanduhren. Jede Gruppe besitzt unterschiedliche Eigenschaften und Anwendungsbereiche.

Saphirgläser

Saphirgläser sind ohne Zweifel die härtesten Uhrengläser. Die Herstellung erfolgt synthetisch nach dem „Verneuil“-Verfahren. Durch die starke Lichtbrechung von Saphir werden hochwertige Uhren zusätzlich entspiegelt, um störende Reflexionen zu verhindern.

Mineralgläser

Mineralgläser (Siliziumoxid Si02) sind nicht einfach nur Fensterglas. Sie werden in einem aufwendigen Verfahren chemisch gehärtet und sind dadurch wesentlich härter als Kunststoffgläser. Mineralgläser vergilben nicht, können bei Glasbruch aber kleine Glassplitter das Uhrwerk treiben und dieses dadurch beeinträchtigen.

Kunststoffgläser

Kunststoffgläser bestehen aus Polymethylmethacrylat (PMMA). Sie werden auch Hesalith-, Acryl- oder Plexiglas genannt. Kunststoffgläser sind schlagfest und leicht, können jedoch durch ihre geringe Härte leicht verkratzen.

Wie kann man Kratzer auf dem Uhrenglas beheben?

Sollten sich Risse auf dem Uhrenglas bilden, sollte das Glas als bald ausgetauscht werden. Durch die Risse können Schmutz und/oder Wasser in die Uhr eindringen und das Uhrwerk zerstören.

Wie erkennt man den Unterschied zwischen Mineral- und Saphirglas?

Mit dem bloßen Auge ist der Unterschied nicht erkennbar. Die einzige Möglichkeit bietet der Diamanttester. Diese Prüfung sollte unbedingt durch einen Fachmann ausgeführt werden.

Welche Vorteile bietet gehärtetes Mineral- oder Saphirglas?

Mineralglas wird auf 450 Vickers und Saphirglas auf 1200 Vickers gehärtet. Durch diese Härtung wird das Glas unempfindlicher. Es kommt seltener zu Kratzern auf dem Uhrenglas.

Nimmt die Uhr Schaden, wenn sie längere Zeit z. B. in einem Safe aufbewahrt wird?

Mechanische Uhren ( Handaufzug, Automatik): Es ist kein Problem, eine mechanische Uhr für längere Zeit zu lagern. Allerdings muss mit dem Austrocknen der Öle gerechnet werden. Die Uhr benötigt nach ca. 4 Jahre eine Revision, obwohl sie nicht getragen wurde.

Quarzuhren: Wenn die Lagerungszeit von vornherein über ein Jahr andauert, sollte vorher von einem Uhrmacher die Batterie entfernt werden. Eine leere Batterie birgt das Risiko auszulaufen. Die Säure könnte im Uhrwerk großen Schaden anrichten.

Was ist eine Tachymeterskala?

Die Tachymeterskala stammt aus der Zeit, als Fahrzeuge noch keine Tachometer hatten. Sie dient der Geschwindigkeitsmessung.
Mit der Formel 𝑉 = 𝑠 / 𝑡 (Geschwindigkeit = Weg / Zeit) wird die Geschwindigkeit/Kilometer direkt angezeigt.

Hierzu wird der Chronograph am Anfang der Messstrecke gestartet und an deren Ende gestoppt. Jetzt kann man die Geschwindigkeit direkt unter dem Zeiger des Chronographen auf der Tachymeterskala ablesen.

Wie funktioniert ein Automatikwerk?

Das Uhrwerk wird von einem oszillierenden Gewicht, dem „Rotor“ angetrieben. Durch die Bewegung der Hand- oder des Armes wird der Rotor zum Schwingen gebracht und die Uhr dadurch automatisch aufgeladen. Batterien sind nicht mehr notwendig.

Sind Magnetfelder für meine Uhr problematisch?

Alle mechanischen Uhrwerke haben Bestandteile, die sich magnetisieren lassen. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Uhr von Magnetfeldern fernzuhalten. Es gibt Uhren mit einem zusätzlichen Magnetfeldschutz aus Weicheisen.

Gibt es bei Luxusuhren internationale Preisunterschiede?

Verbreitet ist die Aussage, dass Luxusuhren im Ausland günstiger sind als in Deutschland. Der Uhrenmarkt gibt allerdings an, dass der Einkaufspreis für alle Konzessionäre gleich hoch ist oder aber im Ausland höher als in Deutschland. Erfahrungsgemäß sind aktuelle Modelle in der Schweiz am günstigsten.
Der jeweilige Wechselkurs nimmt einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Verkaufspreis der Uhren.

Was sagt die Bezeichnung „SWISS-MADE“ aus?

Ein Uhrwerk darf die Bezeichnung „SWISS-MADE“ führen, wenn

  • es in der Schweiz montiert wird;
  • die Kontrolle durch den Hersteller in der Schweiz erfolgt;
  • die Bestandteile mindestens zu 50 % des Wertes aus schweizerischen Fabriken stammen.

Die Beurteilung des Wertanteils der Uhren-Bestandteile schweizerischer Fabrikationen unterliegt folgenden Regeln:

  • Die Kosten des Zeigers und des Ziffernblattes können nur berücksichtigt werden, wenn diese in der Schweiz auf das Uhrwerk gesetzt wurden.
  • Die Montagekosten werden berücksichtigt, wenn die ausländischen Bestandteile eine gleichwertige Qualität wie die schweizerischen haben. Die Bestätigung muss durch ein staatsvertragliches Verfahren erfolgen.